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wir haben 3 neue Mitbewohner*innen, die wir herzlich willkommen heißen: In der „Ricker“ hat sich eine Wohngemeinschaft zusammengefunden, die sich die frei gewordene 3-Zimmerwohnung teilt. Wer noch einsteigen möchte in die CreativHäuser Genossenschaft, hat ab ca. Juni diesen Jahres Gelegenheit: da wird im Vorderhaus der „Ricker“ eine Wohnung frei. Bei Interesse meldet Euch unter info@creativhaeuser.de.
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Für Kunstinteressierte öffnen sich am letzen Wochenende im Mai die Ateliers Offenbacher Künstler*innen und zwei unserer Mitglieder sind wieder dabei: Deborah Rudolph präsentiert ihre neuesten Arbeiten in der Bieberer Straße und Thomas Dahmen lädt in sein Atelier in der Senefelderstraße ein. Termin und mehr siehe unten!
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Seit Ende März haben die Bewohner*innen sukzessive ihre Wohnungen in der Hau-Fabrik bezogen und alle sind wir am Auspacken, Ein- und Umräumen (oh, das ist jetzt doch noch zuviel..., der Platz da ist doch besser geeignet..., wo war noch mal der Werkzeugkasten?... Und die Hausbar, wo soll die hin?)
Zwischendurch wird die Gemeinschaft gepflegt mit gegenseitiger Hilfe, gemeinsamem Essen, die restlichen Arbeiten an den Gemeinschaftsflächen koordiniert und - bedingt durch das schöne Wetter - die Dachterrasse ausgiebig zum Sundowner bespielt.
Hau to live: Es fühlt sich einfach gut an!
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Ende März haben wir nicht schlecht gestaunt, als uns eine Spedition eine ganz besondere Lieferung vor die Tür gestellt hat: die Umwelt-Bank!
Als unser Partner bei der Projektfinanzierung hat uns die „richtige“ Umweltbank auf diese Weise zum Einzug gratuliert – wie schön! Die Bank ist nachhaltig in einer sozialen Werkstätte gefertigt und wir haben sie mit Zertifikat erhalten, um schöne Stunden im Hof darauf zu genießen.
Ein Plätzchen war schnell gefunden, und ein Grund zum Anstoßen auch.
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In ihrer aktuellen Arbeit widmet sich Deborah Rudolph dem Material Glas – einem Werkstoff, der gleichermaßen Fragilität wie Beständigkeit in sich trägt. Ausgangspunkt sind gefundene Glasstücke, die sie an Stränden sammelt. Vom Meer geschliffen, von Sand, Salz und Bewegung gezeichnet, tragen sie sichtbare Spuren von Zeit und natürlicher Transformation in sich. Diese vom Wasser geformten Fragmente werden von ihr behutsam weiterverarbeitet und in Schmuckstücke überführt. Parallel dazu arbeitet Rudolph mit Glasflaschen. Aus Gebrauchsobjekten entstehen Vasen und Schalen. Auch hier wird Glas als wandelbares Material erfahrbar – geprägt durch menschliche Herstellung, weiterentwickelt durch künstlerischen Eingriff. Die Arbeiten erzählen von Kreisläufen – vom Wegwerfen und Wiederfinden, vom Verformen und Neudeuten – und machen sichtbar, dass Veränderung selbst eine Form von Gestaltung ist. Atelier Deborah Rudolph, Bieberer Straße 266, 63071 OF Öffnungszeiten: Samstag, 30. 5. 26 16 – 22 h und Sonntag, 31. 5. 26 13 – 19 h
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Thomas Dahmens fotografische Arbeiten entstehen im dem Vorübergehen. Ihr Material ist das Vorgefundene: Dinge, die aus ihrem Zweck gefallen scheinen und dabei eine eigentümliche Präsenz entfalten. Ein Sessel am Meer, vernagelte Schaufenster, versinkende Absperrungen oder zurückgelassene Schuhe – Spuren von Handlungen, deren Logik sich dem schnellen Verständnis entzieht. Was als funktionales Arrangement gedacht war, kippt ins Bildhafte und wird zur unbeabsichtigten Skulptur. Es sind Momente, in denen Ordnung brüchig wird und sich im Misslingen eine neue Form behauptet. Das Absurde, Unpassende oder Vernachlässigte wird nicht korrigiert, sondern ernst genommen – als ästhetisches Ereignis. Die Fotografien halten diesen Zustand fest: den Augenblick, in dem sich Bedeutung löst und Raum entsteht. Raum für Projektionen, für Geschichten, für das Spiel des Denkens.
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Atelier Thomas Dahmen / Gisel Wehrle, Senefelderstraße 16 Hinterhaus, 63069 OF
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Öffnungszeiten: Samstag, 30. 5. 26 16 – 22 h und Sonntag, 31. 5. 26 13 – 19 h
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Torben: Mein Lieblingsplatz in Offenbach ist der Wetterpark bzw. das Feld in Tempelsee. Immer, wenn ich hier mit dem Fahrrad vorbeifahre, atme ich durch: ein Stück Weitsicht in der dicht bebauten Stadt. Manchmal sind Rufe vom benachbarten Fußballfeld zu hören, Menschen gehen mit ihren Hunden am Wetterpark Gassi. Im Sommer wird Weizen angebaut und ich fühle mich zurückversetzt in meine Kindheit, in der ich von meinem Kinderzimmer aus, direkt auf solch ein Feld schaute. Der Blick weitet sich wieder, das Auge entspannt sich kurz. Der Puls fährt runter, der Atem wird langsamer. Eine kurze Auszeit von der lauten Stadt und ihren vielen Eindrücken.
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Samstag, 30. Mai 2026 16:00 – 22:00 Uhr
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Sonntag, 31. Mai 2026 13:00 – 19:00 Uhr
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Atelier Deborah Rudolph, Bieberer Straße 266, Offenbach Atelier Thomas Dahmen / Gisel Wehrle, Senefelderstraße 16 Hinterhaus, Offenbach
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Samstag, 1. August 2026 Sommer der Wohnprojekte
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Alle Termine und weitere Infos findet ihr hier
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