WOHNEN IN DER EHEMALIGEN RICKER-FABRIK

Direkt am Rand des Leonhard-Eißnert-Parks in der Bieberer Straße hat die CreativHäuser eG dieses Projekt gefunden und erworben.

Die ehemalige Ricker-Fabrik – ein Teil der Offenbacher Lederwaren-Industriegeschichte – wurde bereits in den 20er Jahres des letzten Jahrhunderts gebaut. Aus dem bestehenden Wohngebäude und der ehemaligen Fabrik mit rund 600 m² Flächen wurden inzwischen 10 Wohnungen mit einem Freigelände und Gemeinschaftsflächen. Die 8 Wohnungen im ehemaligen Fabrikgebäude sind nach dem neuesten KfW-Standard energieeffizient ausgestattet, Wärmepumpe und eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach liefern Energie aus erneuerbaren Quellen. Die Verlegung der Zugänge zu den Wohnungen nach außen, erreichbar nun über Außentreppen, Aufzug und Laubengänge, haben wir zusätzliche Begegnungsräume geschaffen.

Durch die unmittelbare Nähe zum Park ist dies unser grünstes Projekt. Und um an den ursprünglichen Zweck des Gebäudes zu erinnern, wurde der Schriftzug „Martin Ricker“ wieder an der alten Stelle angebracht.

Nachdem wir im Mai 2023 Richtfest feiern konnten, sind im November 2023 die ersten Mitglieder der „Wohngruppe Ricker“ eingezogen. Derzeit ist das Haus voll belegt.

DIE WOHNGRUPPE RICKER STELLT SICH VOR

Wir sind jetzt 20 Personen im Alter zwischen 2 und 84 Jahren. Zwei Hunde und eine Katze gehören auch dazu. Seit Anfang 2021 trafen sich die ersten Mitglieder der Gruppe und planten den Einzug in die Ricker-Fabrik. Bei unseren Treffen alle zwei bis drei Wochen besprachen wir viele Wünsche und Vorhaben, die wir an unseren zukünftigen Lebensort verwirklichen wollten. Die Genossenschaft gab einen gewissen Rahmen vor, ließ aber viel Freiraum für die Gestaltung. Von Anfang an stand fest, dass wir Gemeinschaftsflächen haben wollen, die Wohnungen barrierefrei erreichbar sein müssen und die geplanten Laubengänge als Orte der Begegnung allen zur Verfügung stehen sollen. Selbst entscheiden und einigen konnten wir uns über die gewünschte Lage von Wohnungen, Wohnungsgrößen und Wohnungszuschnitte.

Jetzt, wo wir eingezogen sind, diskutieren wir bei unseren regelmäßigen Zusammenkünften z. B. über die weitere Gestaltung der Freiflächen, über gemeinsames Feiern, wie wir noch mehr Menschen für die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens begeistern können und viele andere Themen. Auch die Kommunikation selbst ist für uns ein wichtiges Thema. Wie gestalten wir Kommunikationswege? Wie gehen wir mit Konflikten um? Auf welche Weise treffen wir Entscheidungen? Was uns besonders wichtig ist, steht in unserem Leitbild.

Wir engagieren uns nicht nur innerhalb der Wohngruppe, sondern auch für die Genossenschaft selbst auf unterschiedlichen Wegen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.

UNSER NEUES ZUHAUSE

… sieht von außen so aus und liegt wunderschön am Leonhard-Eißnert-Park

…hat eine hohe Energieeffizienz, Photovoltaik und Wärmepumpe 

…im November 2023 sind die ersten Mitglieder eingezogen.

….ein paar Biertische, alle bringen was mit und wir machen uns eine gute Zeit

Das Wohnprojekt ist uns aus zwei Gründen sehr sympathisch: zum einen sind wir es als Musikerin/Künstlerin gewohnt, eigenständig, jedoch auch gemeinsam, zu gestalten; zum anderen möchten wir mit einer kollektiven Lebensform dem Trend zur Vereinsamung und globalen Ausbeutung etwas entgegensetzen

Jürgen

Gemeinsam ein Ziel verfolgen, zusammen wohnen, werkeln und feiern, das wünsche ich mir schon lange.

Ursula

Wir möchten beim Thema Wohnen das beste beider Welten vereinen: Den Vorteil der Gemeinschaft beim Werkeln, Kochen, Quatschen, Austauschen und „Connecten“ mit unseren NachbarInnen gepaart mit den Vorzügen einer eigenen Wohnung als Wohlfühl- und Rückzugsort

Torben

Unsere Wohngruppe find‘ ich super!

Arno

Bei mir hat das Bauchgefühl einfach gestimmt: Das schöne alte Haus am Waldrand, die netten Leute, die pragmatischen Lösungen, das passt für mich!

Veronika

Unsere Lage, das Innenleben, die vielen örtlichen Möglichkeiten und wir als Gruppe machen aus dem Haus ein Schmuckstück. Ich wünsche mir, dass es weiterhin unter dem Radar läuft, weil es dann seinen Charme für uns und wir mit ihm, behält 😉

Magdalena

Ich möchte in einer Gemeinschaft mit Gleichgesinnten nachhaltig und möglichst barrierearm leben und wohnen

Norbert

Das ist doch „genau unser Ding“: gemeinschaftliches Wohnen in einer alten Fabrik am Stadtrand in vielfältiger Nachbarschaft mit Aussicht auf gemeinsame Projekte!

Elisabeth

Ich mag unser Haus. Es ist eine Überraschung. Zunächst sieht es unspektakulär aus, es liegt versteckt und zentral in Offenbach. Ich komme schnell zur S-Bahn und noch schneller in den Wald. Ich mag den Verkehrsübungsplatz und den Hochseilgarten hinter unserem Haus.

Magdalena